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Fridays for Future und Klimapaket Was kann jeder zum Klimaschutz beitragen?

Fridays for Future

Heute demonstrierten weltweit Millionen Menschen im Rahmen der „Fridays for Future“ Bewegung für einen schnellen und umfassenden Klimaschutz. Die Bundesregierung hat hastig mit einem „Klimapaket“ reagiert. Demnach werden sich fossile Brennstoffe ab 2021 über einen CO2-Preis verteuern. Im Gegenzug soll der Ersatz von Ölheizungen mit klimafreundlichen Anlagen mit bis zu 40% gefördert werden!

Ein sehr guter Zeitpunkt, um in eine Solaranlage zu investieren und zur Reduzierung Ihrer persönlichen CO2-Bilanz beizutragen.

Wieviel CO2 lässt sich durch eine Solaranlage einsparen?

Bei der Strom- und Wärmeversorgung können mit einer Photovoltaik- und Solarthermieanlage deutliche CO2-Einsparungen erreicht werden.

Durch die Produktion einer Solaranlage werden etwa 50 g CO2 je erzeugter Kilowattstunde (kWh) Sonnenstrom freigesetzt. Im Vergleich dazu beträgt die Emission des deutschen Strommixes (mit ca. 40% Anteil erneuerbarer Energiequellen) etwa 474 g CO2/kWh. Bei Steinkohle und Braunkohle sind es sogar 830 g/kWh bzw. 1.075g/kWh.

Laut Ökobilanz beträgt damit die jährliche CO2 Einsparung von Photovoltaikanlagen 650g/kWh. Bei Solarthermieanlagen 210g/kWh.

Bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh eines 3-Personen Haushalts können Sie beim Umstieg auf Photovoltaik über 1 Tonne CO2 pro Person einsparen (im Vergleich zur Energieerzeugung aus Braunkohle).

Eine Solaranlage ist somit eine gute Möglichkeit Ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig zu verbessern und sich von steigenden Strompreisen unabhängig zu machen.

Ausbau der Solarthermie in Deutschland