Der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solaranlagen

Photovoltaik vs. Solar

Photovoltaik und Solarthermie werden meist verwechselt und oft als Synonym gebraucht. Wir zeigen Ihnen welche Unterschiede es zwischen einer Solar- und Photovoltaikanlage gibt und geben Tipps, welche Solartechnik für Sie geeignet ist.

Photovoltaik und Solarthermie Unterschiede

Eine Solaranlage ist ein Sammelbegriff und bezeichnet entweder eine Anlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom oder in Wärme.

Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht mithilfe von Solarzellen und eines Wechselrichters in direkt nutzbaren elektrischen Strom (Sonnenstrom) um. Somit erzeugen PV-Anlagen ökologischen Strom für die eigene Nutzung im Haushalt oder zur Weiterleitung in das öffentliche Stromnetz.

Thermische Solaranlagen wandeln dagegen durch Solarkollektoren Sonnenenergie in Wärme um. Hier bestehen zwei verschiedene Systeme, die meist kombiniert werden: Anlagen zur Warmwasseraufbereitung zum Duschen etc. und Anlagen zur Heizungsunterstützung. Beide Systeme sind nur für den Eigenverbrauch vorgesehen und nicht zur Einspeisung in Wärmenetze.

Welche Solartechnik ist für Sie geeignet?

Eine Warmwasseranlage kostet zwischen 2.500 und 4.500 Euro und benötigt etwa eine Fläche von etwa 6 m2. Hiermit können etwa 60% der Kosten für die Warmwasseraufbereitung gespart werden. Bei einer Kombianlage hingegen verdoppelt sich der Anschaffungspreis, doch werden zusätzlich noch bis zu 50% der Heizkosten gespart. Zugleich werden Fördergelder von 2.000 Euro für eine Kombianlage und 500 Euro für eine Warmwasseranlage gewährt.

Bei einer Photovoltaikanlage ist es im Prinzip das gleiche, wenn man sie für den Eigenverbrauch nutzt. Die Preise hierfür betragen durchschnittlich 1.500 Euro pro kWp und es wird im Vergleich zu Thermischen Solaranlagen mehr Fläche benötigt.

Fazit:

Thermische Solaranlagen sind auf die Wärmeerzeugung (Warmwasser & Heizung) beschränkt. Photovoltaikanlagen erzeugen dagegen sauberen Strom für Ihren Haushalt. Um die für Sie geeignete Solaranlage in der richtigen Dimensionierung zu finden, empfehlen wir Ihnen unbedingt den Photovoltaik Rechner zu nutzen bzw. sich im Fachhandel zu informieren.

 

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Warum sich Photovoltaikanlagen lohnen

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Mit der Umwandlung von Sonnenenergie in sauberen Sonnenstrom bieten Photovoltaikanlagen eine umweltfreundliche und bewährte Form der Stromerzeugung. Immer mehr Haushalte profitieren von den Vorteilen einer eigenen Solaranlage.

Rendite und Unabhängigkeit von Strompreisen

Durch den unaufhaltsamen Anstieg der Stromkosten gehört Deutschland inzwischen weltweit zu den Ländern mit den teuersten Strompreisen. Allein durch die höheren Netzentgelte wird der Anteil der Stromkosten am Haushaltsbudget auch weiterhin steigen.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage machen Sie sich von steigenden Strompreisen und Stromverbrauch weitestgehend unabhängig. Durch die niedrigeren Preise für Solarmodule und Solarkomponenten amortisieren sich die Investitionskosten heute bereits nach etwa zehn Jahren. Danach beziehen Sie Ihren Solarstrom quasi umsonst.

Ökologischer Gewinn

Neben dem wirtschaftlichen Aspekt überzeugt auch der ökologische, denn durch die unerschöpfliche Sonnenenergie werden CO2-Emissionen deutlich reduziert. Immerhin können je nach Photovoltaikanlage jährlich zwischen 65-100 kg Kohlendioxid pro m2 installierter Modulfläche vermieden werden.

Durch die Wiederverwendung von 95% der Hauptbestandteile von PV-Anlagen (Silizium, Aluminium, Glas) wird eine sehr positive Ökobilanz erreicht. Auch nicht zu vergessen: im Vergleich zur Atomenergie ist Photovoltaik eine ungefährliche Form der Energiegewinnung.

Zusammengefasst ist eine Investition in eine Photovoltaikanlage sehr attraktiv und lohnenswert. Sie werden nicht nur unabhängiger von Stromkosten und erzielen eine gute Rendite, sondern auch aktiver Teil der Energiewende! In wenigen Minuten können Sie sich mit dem Photovoltaik Rechner von den Vorteilen gleich selbst überzeugen und unverbindliche Angebote von Solarinstallateuren anfordern.

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Warum sich Solarspeicher lohnen

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Für immer mehr Verbraucher werden Solarspeicher zum unverzichtbaren Baustein der eigenen Energieversorgung. Aktuell wird mehr als jede zweite neu installierte Photovoltaikanlage mit einem Solarstromspeicher kombiniert. Auch KfW geförderte Nachrüstungen sind überaus beliebt. So wurden in Deutschland bis Ende 2018 bereits bis zu 120.000 Solarspeicher verbaut. Doch noch immer sind Solarstromspeicher verhältnismäßig teuer und somit auch der größte Hinderungsgrund beim Kauf.

Mit welcher Entwicklung ist in den kommenden Jahren zu rechnen?

Preisrückgang durch höhere Nachfrage
Antrieb für die überaus robuste Nachfrage nach Solarspeichern ist das starke Argument und der Wunsch aller Solarbetreiber: die weitestgehende Eigenversorgung mit Sonnenstrom, denn mit einem Solarspeicher lässt sich der Eigenverbrauch von 25-30% auf 60-80% mehr als verdoppeln.

Ein weiterer Wachstumstreiber ist die „Sektorenkoppelung“, d.h. die Verknüpfung von Photovoltaikanlagen, Solarthermieanlagen, Stromspeicher und Ladestationen für Elektroautos.

Infolge der steigenden Nachfrage haben sich die Preise für Solarspeicher in den letzten vier Jahren fast halbiert. Auch in den nächsten Jahren wird von einem jährlich zweistelligen Wachstum ausgegangen. Parallel zum Nachfragewachstum und zur Steigerung der Speicherkapazitäten sollen die Preise für Solarspeicher bis 2020 im Vergleich zu 2015 um 45 Prozent fallen, so Gero Lücking, Geschäftsführer bei LichtBlick.

Solarspeicher Preise 2019
Die Preise für Solarstromspeicher variieren stark - je nach Speicherkapazität und Speichertechnologie. Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.000 bis 5.000 kWh liegen sie inklusive Montage aktuell zwischen 5.000 und 9.000 Euro (Lithium-Ionen-Akkus mit einer Speicherkapazität von 4-6 kWh). Bleiakkus sind zwar preisgünstiger als Lithium-Ionen-Akkus, haben aber eine deutlich kürzere Lebensdauer und einen geringeren Ladewirkungsgrad. Daher werden heute fast ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt.

Zu beachten ist außerdem, dass fast alle Fachmonteure individuelle Solar-Komplettpakete (mit und ohne Solarspeicher) anbieten, welche die Anschaffung von Solarstromspeichern noch attraktiver machen.

Stromgestehungskosten versus Netzstrompreise
In einer Studie des Fraunhofer Instituts wurden im März 2018 die Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien untersucht. Daraus geht hervor, dass Sonnenstrom aus Photovoltaik die niedrigsten Stromgestehungskosten aufweist! Die Stromgestehungskosten für Photovoltaik-Speichersysteme betragen demnach bei Solarbatteriepreisen von 200-650€/kWh 8,3 bis 27,1 Cent/kWh. Der durchschnittliche Bezugspreis für Strom aus dem Netz beträgt dagegen 29,4 kWh. Im Ergebnis bleibt also schon heute ein Gewinn von rund 2-21 Cent/kWh.


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Welcome 2019 - Website Relaunch 2019

SonnenStrom Bolg 2019

Es ist geschafft! Die Website steht und wir sind mit neuem Inhalt und Design endlich online.

Für alle Solaranlagen Betreiber und Solar Interessierte ist sonnenstrom.net das Informationsportal rund um die Themen Solarenergie, Photovoltaik und Solarthermie.

Pünktlich zum Jahresanfang 2019 haben mehr als die Hälfte der Stromversorger Preiserhöhungen von 4-5% angekündigt. In Folge wollen immer mehr Verbraucher ihren Strom selbst erzeugen und so ihre Energiekosten deutlich senken.

Für über 20% der Deutschen ist eine Solaranlage auf dem Dach ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf oder der Anmietung einer Immobilie. Wir unterstützen diese Entwicklung mit einer breiten Informationsbasis sowie hoffentlich hilfreichen Tipps, um von nachhaltigem Sonnenstrom profitieren zu können.

In diesem Sinne hoffen wir auch 2019 wieder viele Leute für eine ökologische Versorgung mit Sonnenstrom zu begeistern, die mir ihrer Solaranlage einen echten Beitrag zur Energiewende leisten.

Euch allen ein glückliches, gesundes und sonniges Jahr 2019!

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