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PV-Log

Zum Beginn der sonnenreichen Jahreszeit können Käufer einer Solaranlage mit Solarstromspeicher bzw. jene die diesen nachrüsten wollen (für PV-Anlagen, die nach dem 31.12.2012 errichtet wurden), wieder Fördermittel für Solarstromspeicher bei der KfW beantragen. Die Förderung bis zum 30. September beträgt 16%, danach beträgt der Fördersatz bis zum 31.12.2017 noch 13%.

Unbedingt zu beachten ist, dass der Förderantrag vor dem Speicherkauf gestellt werden muss (bereits vorher abgeschlossene Leistungsverträge sind nicht förderfähig) und dass das KfW-Förderprogramm (275) zum 31.12.2018 ausläuft!

Ab 12. Mai 2017 „erstrahlt“ sonnenstrom.net in neuem Licht! Mit mehr Infos rund um das Thema Sonnenstrom, Photovoltaik und Solarthermie sowie neuen Partnertools die den Nutzern noch bessere Entscheidungshilfen für die Anschaffung der passenden Solaranlage bieten.

Sonnenstrom.net wurde 2016 als Informationsportal für die rund 1,5 Millionen Solaranlagen Betreiber in Deutschland und alle SolarInteressenten ins Leben gerufen. Die Seite bietet umfangreiche Informationen hinsichtlich Funktion, Installation, Förderung und Nutzen von Solaranlagen, die bei der Anschaffung und beim Betreiben einer Solaranlage unerlässlich sind.

Der Solar-Geschäftsklimaindex des Branchenverbandes BSW-Solar hat seinen höchsten Stand seit 7 Jahren erreicht und zeigt damit, dass sich Solarinvestitionen immer mehr lohnen. Ausschlaggebend sind die attraktiven Renditeerwartungen und Finanzierungsmöglichkeiten, die auch in den kommenden Monaten zu einer anziehenden Nachfrage führen sollten.

Dabei haben sich die Wachstumsfaktoren des Solarmarktes geändert: während vor einigen Jahren noch hohe Fördersätze einen Kaufanreiz setzten, sind es heute vorwiegend niedrigere Anschaffungskosten für höherwertige Solarsysteme. Solaranlagen können heute bereits mit geringen Anschaffungskosten in 1-2 Tagen schlüsselfertig installiert werden. Carsten König, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar ist überzeugt: „Immer mehr Verbraucher und Unternehmer werden zu solaren Selbstversorgern, zu sogenannten Prosumern.“, denn „Grünstrom vom eigenen Dach ist meist nur noch halb so teuer wie Graustrom vom Grundversorger.“

Laut Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2016 etwa 51.900 (2015: 50.900) neue Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,52 Gigawattpeak (2015: 1,46 GWp) neu installiert. Für das laufende Jahr 2017 wird sogar ein Wachstum im zweistelligen Bereich erwartet.

Ein weiterer Trend geht in die Richtung, möglichst hohe Eigenverbrauchsquoten zu erzielen. Aktuell wird fast jede zweite Photovoltaikanlage mit einem integrierten Solarstromspeicher installiert.

Quelle: BSW-Solar

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 findet die Intersolar Europe in München statt.

Mit rund 1.200 Ausstellern und über 40.000 erwarteten Besuchern ist die Intersolar Europe die weltweit führende Fachmesse der Solarwirtschaft und ihrer Partner.

Die Messe fokussiert die Bereiche Photovoltaik, PV-Produktionstechnik, Energiespeichersysteme und Regenerative Wärme. Zwar wird die Messe von Fachbesuchern dominiert (96%), allerdings werden neben der Messe zusätzlich Workshops und Konferenzen angeboten. Tageskarten kosten 30 Euro (bei Online Registrierung 20 Euro). Parallel findet vom 30. Bis 31. Mai 2017 die weltweit größte Konferenz für Photovoltaik, EU PVSEC, statt. Ebenfalls vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 findet außerdem die ees Europe statt, die weltweit größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme

Ab 1. März 2016 gilt die Neuauflage des bewährten Förderprogramms für Solarstromspeicher der KfW Nr. 275

www.kfw.de/batteriespeicher

Durch Batteriespeicher kann der Eigenverbrauch des Sonnenstroms mehr als verdoppelt werden, wodurch sich der Anteil des vom Energieerzeuger bezogenen Stroms entsprechend reduziert. Da Batteriespeichersysteme somit netzdienlich sind, soll das neue Programm die Markt- und Technologieentwicklung in Form von zinsgünstigen KfW-Krediten und Tilgungszuschüssen aus Mitteln des BMWI anregen. Die Photovoltaik-Anlage darf dabei höchstens 50% des erzeugten Sonnenstroms in das Stromnetz einspeisen und der Speicher muss eine Zeitwertgarantie des Herstellers von 10 Jahren vorweisen. Der Anteil der förderfähigen Kosten sinkt degressiv in halbjährlichen Schritten von 25% auf 10% zum Ende der Förderung Ende 2018.

In Deutschland wurden 2015 insgesamt 36,8 Milliarden kWh Strom von Photovoltaik-Anlagen erzeugt, was einer Steigerung zum Vorjahr von 5,4% entspricht. Sicherlich ist diese Leistung auch auf den sonnigen Sommer zurückzuführen - allein von Juni bis August produzierten Photovoltaikanlagen 14,1 Milliarden kWh Sonnenstrom. Trotzdem war 2015 für die Photovoltaik, gerade wegen der schwierigen Marktsituation, ein Jahr der Rekorde.

Insgesamt haben erneuerbare Energien 2015 einen Anteil von 30% (2014: 26%) an der Bruttostromerzeugung erreicht. Dabei stieg der Photovoltaik-Anteil leicht auf 5,9%

Quelle: Strom-Report

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) rechnet für 2016 mit einer stabilen oder leicht steigenden EEG-Umlage von 6,2 bis 6,5 Cent (Mittelwert 6,39 Cent). Der Verband betont, dass steigende Strompreise für private Verbraucher indes nicht zu rechtfertigen seien. „Der Strompreis kann 2016 auch dann stabil bleiben, falls die EEG-Umlage leicht steigt“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Die seit Jahren sinkenden Strompreise an der Börse halten die Preiswaage für die Haushaltskunden im Gleichgewicht.“

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.